Unsere Gartenanlage

31 Gärten, gewachsen aus der Geschichte.

Die Kleingartenanlage „In der Geist" liegt im Westen von Lünen, zwischen der Moltkestraße und den Wiesen der Lippe. Was als Selbstversorgung in der Nachkriegszeit begann, ist heute eine gepflegte Dauerkleingartenanlage.

Die Lage

Über der Hochwasserlinie, am Rand der Auen.

Erreichbar ist die Anlage über die Moltkestraße in westlicher Richtung. Die Gärten liegen zwischen der Straße und den Lippewiesen – bewusst ein Stück oberhalb möglicher Überschwemmungsflächen.

Der Name „In der Geist" geht auf eine alte Bezeichnung für Heidelandschaft zurück – ein Stück Sprachgeschichte, das im Stadtteil bis heute weiterlebt.

Die Chronik

Vom Grabeland zum eingetragenen Verein

  1. 1945–1948

    Grabeland nach dem Krieg

    Auf dem heutigen Gelände entstehen die ersten Gärten als Grabeland für die Bewohner des Geist-Viertels. Frische Lebensmittel sind knapp – wer einen Garten hat, baut Obst, Salat und Gemüse für die eigene Familie an.

  2. 1951

    Als gemeinnützig anerkannt

    Die Garteninhaber schließen sich Anfang der fünfziger Jahre zu einem Verein zusammen. Bereits 1951 wird er als gemeinnützig anerkannt.

  3. 1952

    Eingetragener Verein

    Der Verein wird erstmals beim Amtsgericht als eingetragener Verein registriert.

  4. 1958

    Der heutige Name

    Seit 1958 trägt der Verein seinen bis heute gültigen Namen: Kleingärtnerverein Geist e.V. Lünen. Das Gelände wird von der Stadt zur Dauerkleingartenanlage bestimmt.

  5. 1989

    Erneuert und erweitert

    Die Stadt Lünen erneuert und erweitert die Anlage. Aus den ursprünglich 21 Gärten werden 31. Hinzu kommt Gemeinschaftsland für Spielplatz, Vereinshaus, Parkplatz und Wege.

Zahlen & Flächen

Die Anlage in vier Werten

  • 31 Gärten aus ursprünglich 21 – 1989 um zehn erweitert.
  • 7.355 m² Gesamtfläche so wurde die Anlage 1986 vermessen.
  • ≈ 350 m² pro Garten einzelne am Parkplatz rund 450 m².
  • ≈ 66 Mitglieder im langjährigen Mittel.

Gemeinschaft auf eigenem Grund

Mit der Erweiterung 1989 kam Gemeinschaftsland hinzu: für einen Spielplatz, das Vereinshaus, einen Parkplatz und die Wege durch die Anlage. So gehört zu den Gärten auch ein Ort, an dem man zusammenkommt.

Meist zu zweit im Garten

Kleingärten werden in der Regel von Eheleuten gemeinsam bewirtschaftet – deshalb sind oft beide Mitglied, wobei die zweite Mitgliedschaft einen reduzierten Beitrag zahlt. Dass Mitgliedschaften nicht automatisch mit dem Garten enden, erklärt die rund 66 Mitglieder bei 31 Gärten.

Selbst Teil der Anlage werden?

Gärten werden nur an Mitglieder vergeben – so läuft die Vergabe ab.

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